Siegfried Fietz Von Guten Mächten Wunderbar Geborgen Text spätestens 2023

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Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,
Gott ist mit uns in der Nacht.

Der gute Gott, in dessen Hand wir leben,
der uns beschützt und treu begleitet,
der uns durch seine Liebe gibt, was wir brauchen,
der uns erhält, wenn wir verzagen.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erfüllt von seiner Gnade,
wollen wir getrost durchs Leben gehen,
vertrauend auf seine Treue.

Gott ist bei uns in der Not und im Streit,
Gott ist bei uns in der Freude und im Leid,
Gott ist bei uns in allem, was wir tun,
Gott ist bei uns, wenn wir ihn suchen.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erfüllt von seiner Gnade,
wollen wir getrost durchs Leben gehen,
vertrauend auf seine Treue.

Von guten Mächten treu und still umgeben

Treu und schweigend umgeben von guten Mächten ist ein geistliches Gedicht des evangelischen Theologen und Nazi-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer. Geschrieben im Dezember 1944 in der Gestapo-Haft, es ist Bonhoeffers letzter erhaltener theologischer Text vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945. Heute ist er ein viel besungener spirituelles Lied. die letzte Strophe Von gnädigen Kräften so wunderbar behütetfindet sich auch auf Grußkarten, Kerzen und anderen Devotionalien sowie Epitaph Verbreitung.

Entstehung

Als prominenter Regimegegner war Bonhoeffer seit dem 5. April 1943 in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert. Seine Aufzeichnungen im Gefängnis zeigen eine neue Dimension seines theologischen Denkens. Im Sommer 1944, um die Zeit von Attentat am 20. Julier begann auch Gedichte zu schreiben.

Am 8. Oktober 1944 wurde er im Zusammenhang mit dem 20. Juli in das Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamt in Berlin, Prinz-Albrecht-Straße 8, verlegt. Von dort schrieb er am 19. Dezember 1944 an seine junge Verlobte Maria von Wedemeyer und dem Brief „ein paar Verse, die mir in den letzten Abenden in den Sinn gekommen sind“ als „Weihnachtsgrüße für dich und deine Eltern und Geschwister“ angefügt. Dieses Gedicht bezog sich auch auf seine eigene Situation – ihm drohte die Hinrichtung – und die seiner Familie vor dem unausgesprochenen Hintergrund von Naziherrschaft und Krieg. Sein Bruder Klaus sowie die Schwager Hans von Dohnanyi und Rüdiger Schleicher wurden inhaftiert, sein Bruder Walter wurde getötet, seine Zwillingsschwester Sabine war bei ihrem jüdischen Mann Gerhard Leibholz ging ins Ausland. Seine Verlobungsbeziehung war praktisch nur sporadisch und zensiert Brief Kontakt. Am Anfang des Briefes schrieb Bonhoeffer:

„Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe entwickelt, die wir im Alltag kaum kennen. Ich habe mich noch nie einen Moment so allein und verlassen gefühlt. Sie und die Eltern, Sie alle, die Freunde und Schüler auf diesem Gebiet, Sie sind immer sehr präsent für mich. Ihre Gebete und guten Gedanken, biblischen Worte, längst vergangenen Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Realität wie nie zuvor. Es ist ein großes unsichtbares Reich, in dem man leben kann und an dessen Realität man keinen Zweifel hat. Wenn das alte Kinderlied von den Engeln sagt: „Zwei um mich zu decken, zwei um mich zu wecken“, dann ist dieser Schutz am Abend und am Morgen durch gute unsichtbare Kräfte etwas, was wir Erwachsenen heute nicht weniger brauchen als Kinder. „

Der Kontext des Briefes erklärt, warum das Gedicht in der zwischenmenschlichen Anrede beginnt („Ich … mit dir“), um erst im Verlauf der zweiten Strophe Wirklichkeit zu werden.Gebet werden. Obwohl als WeihnachtenGruß, der Text bezieht sich nicht auf die Geburt Jesu, sondern blickt voraus auf den Jahreswechsel und die ungewisse Zukunft, die trotz aller realen Gefahr von Gott kommt Vorsehung und Liebe ist bestimmt. Ausgangspunkt und gesteigertes Ziel ist die Vertrauenserklärung an die „guten Kräfte“, mit denen Gott die Gläubigen schützend umgibt und tröstet.

Überlieferungsgeschichte

Bonhoeffers Briefe an seine Verlobte waren naturgemäß nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Wahrscheinlich hat Maria von Wedemeyer jedoch zu Weihnachten 1944 eine Abschrift des Gedichts für Dietrichs Eltern und die weitere Familie angefertigt. Darauf basiert eine hektographiert maschinenschriftliche Abschrift, erstmals veröffentlicht im Jahr 1945 in Genf veröffentlicht ökumenisch Denkmal Dietrich Bonhoeffer: Das Zeugnis eines Boten wurde veröffentlicht in Eberhard Bethges berühmte Bonhoeffer-Briefsammlung Widerstand und Hingabe (1951) und galt bis in die 1980er Jahre als authentisch. Sie weicht an vier Stellen vom Original ab (siehe unten). Alle Liedversionen folgten dann diesem Text.

Bonhoeffers Originalbrief wurde erst 1988 öffentlich zugänglich; sie bildet die Grundlage für die Veröffentlichung in der Kritischen Edition Dietrich Bonhoeffer Werke, Band 8 (1998). Angefangen damit Evangelisches Gesangbuch von 1993, seitdem enthalten die meisten Liederbücher die Textversion des Autogramm.

gestalten

Das Gedicht ist strophisch entstanden, im Gegensatz zu anderen poetischen Texten Bonhoeffers aus dieser Zeit. Die sieben Strophen sind im Autograph wie ein Gesangbuchlied nummeriert, aber vielleicht nur, um auf dem schwindenden Platz auf der Seite für Ordnung zu sorgen. Der Zähler – vier fünfwertig, jambischabwechselnd Weiblich und männlich Reimzeilen – passt zu keiner der damals gebräuchlichen Hymnenmelodien. Der persönliche Ansatz kollidiert mit einem kirchlichen Gebrauch. Die früheste Einstellung (Otto Abel 1959) bezog sich nur auf die letzte Strophe (ursprünglich mit Wiederholung des zweiten Zeilenpaares). Gleichwohl beweist sich die allgemein konfessionelle Qualität aller Strophen im gemeinsamen Gesang, in den Bonhoeffer seine individuelle, unwiederholbare Qual- und Trosterfahrung einfließen lässt.

Text

Die Textfassung des Evangelischen Gesangbuchs ist, mit einigen Unterschieden in der Interpunktion, die von Bonhoeffers Autograph:

1. Von guten Kräften treu und still umgeben,
wunderbar beschützt und getröstet,
Also möchte ich diese Tage mit dir leben
und gehe mit dir in ein neues Jahr.

2. Das Alte will immer noch unsere Herzen quälen,
schlechte Tage lasten immer noch schwer auf uns.
O Herr, gib unseren bekümmerten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Und gib uns den schweren Kelch, den bitteren
voll Trauer bis zum Rand,
so nehmen wir ihn dankbar an, ohne zu zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

4. Aber du willst uns noch einmal Freude bereiten
in dieser Welt und ihrem Sonnenschein,
dann wollen wir uns an die Vergangenheit erinnern,
und dann gehört unser Leben ganz dir.

5. Lass die Kerzen heute warm und hell brennen,
die du in unsere Dunkelheit gebracht hast,
Bring uns wieder zusammen, wenn du kannst.
Wir wissen, dass dein Licht in der Nacht scheint.

6. Während sich die Stille nun tief um uns ausbreitet,
also lasst uns diesen vollen Klang hören
die Welt, die sich unsichtbar um uns herum ausdehnt,
das hohe Loblied deiner Kinder.

7. Wunderbar beschützt von guten Mächten,
wir erwarten zuversichtlich, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und sicherlich jeden neuen Tag.

Melodien

Laut der Arbeitsdatenbank der GEMA vertont von mehr als 70 Komponisten (Stand September 2017), z Josef Gelineau 1971 bzw Kurt Grahl 1976. Mit der Melodie von Otto Abel 1959 hatte das Lied die Nummer 65 (zum Jahreswechsel) in den Stammteil von Evangelisches Gesangbuch und hinein Mennonitisches Gesangbuch unter der Nummer 272 (Durch das Jahr – Jahreswechsel und Dreikönigstag) enthalten, in einzelnen Regionalausgaben der Ev. Hymnal auch mit der Melodie von Siegfried Fietz von 1970, die als die beliebtesten angesehen werden können. Die Landeskirchen Baden und Württemberg zählen das Lied zu den 33 „Kernliedern“ im evangelischen Gesangbuch, die in allen Bereichen der kirchlichen Arbeit Verwendung finden sollen. Auch im katholischen Gesangbuch Lobe Gott das Lied wurde mit der Melodie von Kurt Grahl als Nr. 430 aufgenommen, in einigen Teilen des Bistums auch mit der Fietz-Melodie. Das altkatholische Gesangbuch Einverstanden von 2003 enthält das Lied mit der Fietz-Melodie und dem „alten“ (typoskriptierten) Text (Nr. 643).

Die Melodie von Siegfried Fietz „findet nicht nur bei der jüngeren Generation begeisterten Anklang“. Dass es nicht in die Hauptteile der großen Kirchengesangbücher aufgenommen wurde, ist offensichtlich Jürgen Henkys weniger gerechtfertigt in der Tatsache, dass sie „an der populäre Musik orientiert“ als in der Verwendung von Bonhoeffers Zielaussage als umkehrendie die theologisch-poetische Dynamik stören.

Das Lied mit der Melodie von Siegfried Fietz ist in freien Kirchengesangbüchern aufgenommen, wie in Gesangbuch der United Methodist Church ab 2002 unter der Nummer 99.

verschieden

  • Für Dietrich Bonhoeffer war der Klang der Glocken das Wichtigste Gefängniskirche Tegel Wichtig: Während seiner Haft im Wehrmachts-Haftanstalt Tegel schrieb er am Sonntag, 3. Juli 1943, an seine Eltern: „Wenn am Samstagabend um 6 Uhr die Glocken der Gefängniskirche zu läuten beginnen, ist das der beste Moment zum Gehen Zuhause zu schreiben. Es ist seltsam, wie mächtig die Glocken über Menschen sind und wie eindringlich sie sein können. So viel aus dem Leben verbindet sich mit ihnen (…) Es sind nichts als gute Erinnerungen, die einen plötzlich wie gute Geister umgeben; Die ersten Dinge, die Da fallen mir immer die stillen Sommerabende in Friedrichsbrunn ein.“ Im Advent 1944 wurden in seinem wohl bekanntesten Text aus den guten Geistern, die ihn umgaben, die „guten Mächte“, die ihn und seine Lieben treu und still umgaben.

Literatur

Web-Links

Commons: Von guten Kräften – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Aufzählungen

Video über Siegfried Fietz Von Guten Mächten Wunderbar Geborgen Text

Von guten Mächten wunderbar geborgen – Lyrics

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Text: Dietrich Bonhoeffer, Musik: Siegfried Fietz

Quelle: de.wikipedia.org

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